Die Natur als unerschöpfliche Inspirationsquelle

Bäume Land Wald Alling
Illustration Wellensittich Jackie

Meine Liebe für Vögel

Ein Ausnahme-Wellensittich

Als ich noch klein war, hatten wir einen sehr zutraulichen Wellensittich. Jacki saß am liebsten auf dem Fensterbrett, inmitten der Usambara-Veilchen. Aber er flog auch große Runden durchs Wohnzimmer, landete dann auf meiner Schulter und zupfte mir am Ohrläppchen. Wir alle liebten ihn sehr. Er wurde Erstickungsopfer einer Silvesternacht, in der wir mit Begeisterung Wunderkerzen abbrannten. Eine Tragödie. Geblieben ist meine Liebe zu diesen putzigen, federleichten Geschöpfen. So gerne sehe ich ihnen zu, wenn sie im Apfelbaum herumhüpfen. Was wäre wohl ein Frühling ohne Vogelgesang? Deshalb habe ich beschlossen, mich für meine Freunde einzusetzen. Aus dem Erlös meiner Aufträge geht jeweils ein Anteil an den Landesbund für Vogelschutz.

Inspiration oder die Kunst vom Eintauchen und Loslassen

Something bigger than me

Ja, ich liebe es, Dinge zu gestalten. Aber woher nehme ich die vielen Ideen? Ich nehme sie nicht, sie kommen. Meiner Beobachtung nach klappt das am besten, wenn man innerlich ganz "leer" wird. Erzwingen lässt sich da leider gar nichts. Deshalb ist für meine Arbeit das Eintauchen in die Natur zu jeder Jahreszeit essenziell – den Wind auf der Haut, den Vögeln lauschend oder einem Bach.

Das Wort „Inspiration“ kommt vom lateinischen „inspiratio“ was so viel bedeutet wie „Beseelung“, Einhauchen von Leben, Seele, Geist. (Wikipedia)
Das Bild vom „Seele Einhauchen“ gefällt mir sehr, denn es hat etwas Magisches.

Osho, ein bekannter spiritueller Lehrer der 70er Jahre sagte dazu:
„Kreativität bedeutet, etwas durch dich geschehen zu lassen. Es ist kein Tun, es ist ein Zulassen. Es bedeutet zu einem Kanal zu werden, durch den das Ganze hindurchfließen kann... Das Wesen von Weisheit ist, im Einklang mit der Natur zu sein, mit dem natürlichen Rhythmus des Universums. Und immer dann, wenn du im Einklang mit dem natürlichen Rhythmus des Universums bist, wirst du zum Dichter, zum Maler, zum Musiker, zum Tänzer.“ (Osho, Buch "Kreativität")

Ich gebe zu, nicht immer funktioniert es auf diese wundervolle Weise. Das erfordert definitiv Übung. An allen anderen Tage inspiriere ich mich mit Hilfe eines dicken Ordners gesammelter Magazin-Ausschnitte, einem Besuch in der Bibliothek oder ganz einfach durch Stöbern in den neuen Medien.


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